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Collage Dominics Tod

Dominics Grab

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Es war Samstag, der 2. Mai 1998, der Tag als für uns die Welt zusammenbrach. Frühmorgens, ich hatte im Kinderspital übernachtet und meine Frau war noch zuhause, sass ich neben Dominic am Bett. Die Nacht vorher war er ziemlich unruhig. Eben hatte er noch etwas Kleines gegessen und wir schauten zusammen ein Video von seinem Lieblingscomic Pingu an. Dominic wurde auf einmal ganz ruhig, ich schaute ihn an und ich wollte noch etwas zu ihm sagen. Er drehte seinen Kopf zu mir, schaute mich mit seinen grossen traurigen fragenden Augen an und sackte in sich zusammen. Es war der Moment, den ich nie mehr im Leben vergessen werde. Ich bekam Panik und schrie nach der Krankenschwester. Sie kam, sah was los war und holte sofort die Ärzte hinzu. Ich stand nur noch da und konnte gar nicht fassen, was in diesem Moment passierte. Dominic fiel ins Koma und man schickte mich aus dem Zimmer. Ich telefonierte nach Hause und meine Frau und Dominics Oma kamen sofort ins Kinderspital.

Dominic wurde wiederbelebt, blieb aber im Koma. Erst jetzt wurde uns bewusst, wie ernst es wirklich war. Unsere Freunde kamen, standen uns bei und hofften den ganzen Tag mit uns. Durch den Tag stabilisierte sich der Zustand von Dominic etwas, aber gegen Abend ging es unserem Schatz immer schlechter. Man gab ihm Medikamente, damit sein Herz weiterschlug. Unser Hoffen und Beten war jedoch vergebens. Es war abends um 9.12 Uhr als unser kleiner Schatz für immer die Augen schloss und uns in unendlicher Trauer und völlig verzweifelt zurückliess.

Es ist unglaublich schwer zu verstehen, was passiert ist. Wieso nur unser Dominic, unser über alles geliebter Schatz? Auch jetzt noch, Jahre später, lässt uns das Geschehene nicht los. Unser Schatz fehlt uns immer noch unendlich und ohne ihn gibt es einfach nichts mehr, was dem Leben noch einen Sinn gäbe. Es ist, als laufe man einen Abgrund entlang, immer bereit den Schritt zu tun. Man funktioniert nur noch so, wie es die «Anderen» von einem verlangen. Dominic Schatz, wir würden alles dafür geben, nur um DICH nochmals eine Minute im Arm halten zu dürfen und DIR zu sagen, wie sehr wir DICH lieben. Es ist nicht zu ertragen, dass DU nicht mehr da bist!


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